Doppelt gut! Bio im Fairen Handel

„Doppelt gut! Bio im Fairen Handel“ – das ist das Motto der diesjährigen Fairen Woche, die unter der Schirmherrschaft der Bundesentwicklungs-ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul vom 15.-29.September stattfindet. Denn fair und bio verstärken sich gegenseitig. Über 2.000 Veranstaltungen laden bundesweit dazu ein, die Vielfalt und Qualität fair gehandelter (Bio-) Produkte kennen zu lernen.


Wie der Faire Handel schmeckt, können Interessierte bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stückchen feinster Schokolade im Isenburger Weltladen in der Lessingstraße ausprobieren.
„Doch es geht um mehr als fairen Genuss“, sagt der Verein Weltladen Neu-Isenburg. „Wir wollen zeigen, dass der Faire Handel neben sozialverträglichen Arbeitsbedingungen auch Nachhaltigkeit bedeutet. Dabei spielt der Bioanbau eine wichtige Rolle. Denn er trägt gleich doppelt zur Lebensgrundlage der Kleinbauern und ihrer Familien im Süden bei: Er schützt ihre Gesundheit durch Verzicht auf Pestizide und Chemiedünger und schafft zusätzliche Absatzchancen. Gleichzeitig erfüllt er die Bedürfnisse der Verbraucher im Norden nach Lebensmitteln ohne Schadstoffe und Gentechnik.“

Den Fairen Handel mit den „Ländern des Südens“ gibt es bereits seit Anfang der 1970er Jahre. Das bedeutet faire und gerechte Preise für die Produzenten, Beratung, professionelle Qualitätssicherung, langfristige Handelsbeziehungen u.v.m. Davon profitieren weltweit über fünf Millionen Menschen. Bundesweit sind in über 800 Weltläden, aber auch immer mehr Supermärkten u. a. fair gehandelte Produkte erhältlich.. Rund 70 Prozent dieser Produkte tragen das staatliche Bio-Siegel. In den letzten Jahren ist die Anzahl von fair gehandelten Bio-Produkten in Weltläden, Supermärkten und im Biohandel deutlich gestiegen:: Bananen, Kaffee, Tee, Kakao, Reis, Wein und Zucker sind hierfür gute Beispiele. Vieles davon können Sie im neuen Weltladen in Neu-Isenburg entdecken.