Öko plus Fair ernährt mehr! - Weltladentag 2010

 

faires_fruehst__ck_2010.jpgAuch in diesem Jahr lädt der Weltladen Neu-Isenburg zu einem Fairen Frühstück ein – am kommenden Samstag, dem 8. Mai 2010 von 10 bis 13 Uhr. Nach der großen Resonanz im vorigen Jahr, hoffen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Weltladens wieder auf sonniges Maiwetter für ein leckeres Frühstücks-Buffet vor dem Weltladen in der Isenburger Lessingstraße. Vieles, was bei einem Frühstück auf dem Tisch steht, kommt aus Entwicklungsländern und ist natürlich

auch im Weltladen vorhanden – Kaffee, Tee und Kakao, Zucker, Saft, Konfitüre und Honig, Nüsse, Rosinen, Trockenobst, Schoko-Creme, Schokolade und vieles mehr steht sicher nicht nur auf unserem Frühstückstisch ....   den Rest steuern unsere Nachbarn aus Bäckerei, Metzgerei und Obstladen bei.

 
Mit der Kampagne „Öko plus Fair ernährt mehr!“ wenden sich die deutschen Weltläden am diesjährigen Weltladentag an Konsumenten und Politiker gleichermaßen – mit einem leckeren Frühstück und einer Info- und Postkarten-Aktion an die zuständigen deutschen Bundesminister – diese werden aufgefordert sich für die Förderung von kleinbäuerlicher und ökologischer Landwirtschaft einzusetzen und die Agrarexportsubventionen abzuschaffen.
 
„Öko + Fair ernährt mehr!“ ist eine Kampagne für eine zukunftsfähige Welter-nährung. Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Zwei Drittel von ihnen leben auf dem Land – dort wo Lebensmittel produziert werden. Zu den vielfältigen Ursachen der Ernährungskrise gehört die Vernachlässigung von ländlicher Entwicklung auf der Basis ökologischer kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Bisherige Anstrengungen und Lösungsansätze werden zunichte gemacht, u.a. durch Agrarexportsubventionen, die lokale Märkte in Entwicklungsländern zerstören und Kleinbauern zum Aufgeben zwingen.
Ziel der Arbeit der Weltläden, auch in Neu-Isenburg, ist es zu mehr Gerechtigkeit im Handel mit den Ländern des Südens beizutragen. Eine neue Studie zum Thema „Ökologische Landwirtschaft und Fairer Handel in Entwicklungsländern“ zeigt deutlich, dass Fairer Handel und ökologische Landwirtschaft einen bedeutenden Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung leisten können.