Weitere Mahnwachen für den Atomausstieg in Neu-Isenburg
Am 21. März kamen weit mehr als 100 Neu-Isenburger und Neu-Isenburgerinnen dem ersten Aufruf nach.
Die Neu-Isenburger Parteien Bündnis90/Die Grünen, SPD sowie das DGB-Ortskartell, der Weltladen Neu-Isenburg e.V. und andere, zum Beispiel die Evang. Kirche in Hessen, rufen alle interessierten Bürger und Bürgerinnen zu weiteren Mahnwachen auf.
Wir treffen uns montags um 18-18.30 Uhr vor der Hugenottenhalle, um der Opfer in Japan zu gedenken und zu erreichen, dass die acht ältesten Atomkraftwerke für immer ausgeschaltet werden.
Am Montag, den 14 März haben sich 100.000 Menschen und am Montag, den 21. März 140.000 Menschen in Deutschland an Mahnwachen beteiligt.
Für Samstag den 26. März sind Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, München und Köln geplant.
„Mit großer Betroffenheit haben wir die schrecklichen Ereignisse in Japan zur Erkenntnis genommen. Dass 25 Jahre nach Tschernobyl eine solche Atomkatastrophe in einem so hochentwickelten und dicht bevölkerten Land wie Japan passieren konnte, macht uns fassungs-los. Wir wollen mit dieser Mahnwache der vielen Opfer gedenken. Diese Vorkommnisse zeigen uns wieder: Atomkraft ist und bleibt eine Risikotechnik. Atomenergie ist nicht beherrschbar, hoch-gefährlich und zudem teuer, da bis heute die Frage der sicheren Endlagerung des Atommülls ungeklärt ist.
Deshalb fordern wir: Atomkraft ausschalten – erneuerbare Energien . Als ersten Schritt: sofortiges Ausschalten der ältesten und damit risikoreichsten Reaktoren. Das bedeutet für unsere Region: Biblis muss sofort vom Netz, für immer, und nicht wie von Frau Merkel gefordert nur vorübergehend.“ .
