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Weltläden

Weltladen Isenburg mit KundenGerechtigkeit statt Mitleid
Weltläden sind entstanden aus der Erkenntnis, daß die ärmeren Länder beim Handel mit ihren Produkten auf dem Weltmarkt systematisch benachteiligt werden. Und daß gegen diese Benachteiligung Mitleid wenig hilft. Zwar sind Hilfen und Spenden oft nötig, um nur die schlimmsten Folgen von Kriegen, Hunger und Krankheit zu lindern. Aber sie ändern wenig an der Ungerechtigkeit, die das Verhältnis von reichen und armen Ländern kennzeichnet.
Deshalb gehen Weltläden ein Stück weiter: Statt nur zu reagieren auf die Katastrophen von heute, realisieren sie ein Stück der Welt, wie sie morgen sein kann : gerechter und menschenwürdiger.

Gerechtigkeit : Eine Frage der Vernunft
Weltläden verkaufen keine Ablaßzettel. Menschen hierzulande sollen nicht teure Produkte kaufen, um damit ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Weltläden sind anspruchsvoller: Sie setzen auf Vernunft. Natürlich ist das Elend der Menschen in den ärmeren Ländern ein moralischer Skandal, wenn wir es mit dem Lebensstandard bei uns vergleichen. Aber heute ist die Notwendigkeit diese Ungerechtigkeit zu überwinden, nicht mehr ausschließlich moralisch begründet.

Angesichts der Ausmaße der Probleme mögen Weltläden ein bescheidenes Mittel sein - aber sie sind ein Anfang.
Und sie haben einen unschätzbaren Vorteil : Sie können etwas Vernünftiges tun, konkret und sofort, in Ihrem Alltag. Und damit zugleich zeigen, daß die Welt von morgen Ihnen nicht gleichgültig ist.

Weltladen - Lebensmittel KaffeeIn unserem „Weltladen“ gibt es :
• Kaffee von mild bis stark, auch Biokaffee oder coffeinfreier Kaffee,
• Tee aus Sri Lanka oder Darjeeling, meist Biotee, lose oder Teebeutel, auch Früchtetee oder Roibos-Tee u.a.m.
• Honig, Bio-Kakao, Vollrohrzucker, Marmelade + Konfitüre, Rosinen , Kekse, Trockenobst , versch. Schokoladen und Schokoriegel, Bonbons ...
• Reis, Chutneys und andere Lebensmittel ...
• Wein aus Algerien und Chile, Orangensaft aus Mexico
• Kinderspielzeug, Spiele, Bücher, Musikinstrumente, Vasen, Körbe u.v.m. ...
• Kunsthandwerk aus Lateinamerika, Afrika und Asien ...

Fairer Handel: ein Modell für die Welt von Morgen
• Durch Preisgarantien und langfristige Verträge sind die Kooperativen nicht mehr vom ständig wechselnden Weltmarktpreis abhängig.
• Die Bauern und Handwerker in den Ländern der 3.Welt erhalten einen höheren und gerechteren Preis für ihre Produkte, die sie direkt - ohne Zwischenhandel - verkaufen.
• Nicht nur die Rohstoffe werden verkauft, auch die weiterverarbeitende Produktion wird aufgebaut. Traditionelle Handwerke werden gefördert, bessere Arbeitsplätze und -bedingungen geschaffen.
• Das heißt auch, daß die Produkte nicht mit industrieller

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